Bundespolizei in Dresden nimmt gesuchte Straftäterinnen am Hauptbahnhof fest: Tschechin und Bulgarin in Haft, Begleiter entgeht Strafe durch Sofortzahlung.
Am Hauptbahnhof in Dresden hat die Bundespolizei zwei gesuchte Frauen festgenommen, eine 34-jährige Tschechin und eine 41-jährige Bulgarin, die wegen nicht gezahlter Geldstrafen ins Gefängnis müssen. Die Tschechin muss 80 Tage absitzen, während die Bulgarin eine 60-tägige Strafe verbüßt. Ein Begleiter konnte seine alte Strafe vor Ort begleichen und blieb somit von der Haft verschont. Ein klarer Hinweis darauf, wie wichtig es ist, rechtzeitig seinen Verpflichtungen nachzukommen!
Die Bundespolizei in Dresden hat am späten Dienstagabend, dem 1. September 2026, zwei gesuchte Straftäterinnen am Hauptbahnhof festgenommen. Die festgenommenen Personen sind eine 34-jährige Tschechin und eine 41-jährige Bulgarin, die beide aufgrund nicht gezahlter Geldstrafen in die Justizvollzugsanstalt Chemnitz eingeliefert wurden.
Die Frauen waren zuvor mit dem Railjet aus Prag eingereist und hatten dort am Hauptbahnhof Dresden ausgestiegen. Gegen die Tschechin bestand ein Vollstreckungshaftbefehl des Amtsgerichts Chemnitz wegen Diebstahls. Um der Haft zu entgehen, musste sie eine Geldstrafe inklusive Verfahrenskosten in Höhe von 2.449,35 Euro zahlen. Da sie diese Summe nicht aufbringen konnte, wurde sie zur Verbüßung einer 80-tägigen Ersatzfreiheitsstrafe in die Justizvollzugsanstalt Chemnitz geschickt.
Die 41-jährige Bulgarin sah sich ebenfalls mit rechtlichen Konsequenzen konfrontiert. Gegen sie lag ein Vollstreckungshaftbefehl der Staatsanwaltschaft Berlin wegen Subventionsbetrugs vor. Die ausstehende Geldstrafe belief sich, einschließlich Verfahrenskosten, auf 1.935,05 Euro. Darüber hinaus hatte die Staatsanwaltschaft Berlin eine Ausschreibung zur Vermögensabschöpfung in Höhe von 9.000 Euro gegen sie erlassen. Auch sie wurde zur Verbüßung einer 60-tägigen Ersatzfreiheitsstrafe in die Justizvollzugsanstalt Chemnitz überstellt.
In Begleitung der beiden Frauen war ein 31-jähriger Mann, der im Jahr 2023 vom Amtsgericht Chemnitz wegen Hausfriedensbruchs zu einer Geldstrafe in Höhe von 881 Euro verurteilt worden war. Anders als die Frauen konnte er seine ausstehende Strafe direkt vor Ort begleichen und entging somit der Haft.
Die beiden Festnahmen wurden in den frühen Morgenstunden des 2. September 2026 gegen 03:30 Uhr am Hauptbahnhof durchgeführt, nachdem die Bundespolizeiinspektion Dresden eine Überprüfung durchgeführt hatte.
Fakten
- Die Bundespolizei in Dresden hat zwei gesuchte Straftäterinnen am Hauptbahnhof festgenommen.
- Eine 34-jährige Tschechin und eine 41-jährige Bulgarin wurden wegen nicht gezahlter Geldstrafen in die Justizvollzugsanstalt Chemnitz eingeliefert.
- Ein 31-jähriger Begleiter konnte seine Strafe vor Ort begleichen und entging der Haft.
- Die beiden Frauen wurden am späten Dienstagabend, dem 1. September 2026, gegen 23:55 Uhr am Hauptbahnhof festgenommen.
- Das Duo war zuvor mit dem Railjet aus Prag im Dresdner Hauptbahnhof angekommen und dort ausgestiegen.
- Gegen die Frau ein Vollstreckungshaftbefehl des Amtsgerichts Chemnitz wegen Diebstahls vorlag.
- Zur Abwendung der Haft war eine Geldstrafe inklusive Verfahrenskosten in Höhe von 2.449,35 Euro zu zahlen.
- Die 34-Jährige konnte die Summe nicht aufbringen und wurde zur Verbüßung einer 80-tägigen Ersatzfreiheitsstrafe in die Justizvollzugsanstalt Chemnitz eingeliefert.
- Ihr Begleiter war im Jahr 2023 vom Amtsgericht Chemnitz wegen Hausfriedensbruchs rechtskräftig zu einer Geldstrafe von 881 Euro verurteilt worden.
- Er konnte die Summe direkt vor Ort begleichen.
- Gegen die Bulgarin lag ein Vollstreckungshaftbefehl der Staatsanwaltschaft Berlin wegen Subventionsbetrugs vor.
- Die ausstehende Geldstrafe belief sich inklusive Verfahrenskosten auf 1.935,05 Euro.
- Zudem lag eine Ausschreibung der Staatsanwaltschaft Berlin zur Vermögensabschöpfung in Höhe von 9.000 Euro gegen die Frau vor.
- Die Bulgarin wurde ebenfalls in die Justizvollzugsanstalt Chemnitz gebracht, um dort eine 60-tägige Ersatzfreiheitsstrafe zu verbüßen.
- Die beiden Frauen wurden am Mittwochmorgen, dem 2. September 2026, gegen 03:30 Uhr am Hauptbahnhof überprüft.
- Die Bundespolizeiinspektion Dresden ist in Dresden ansässig.
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