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Gedenkveranstaltung für Marwa El-Sherbini am 1. Juli 2026 in Dresden: Erinnerungen, Solidarität und Integration durch Kunst und Sport

Am 1. Juli 2026 gedenkt Dresden der verstorbenen Marwa El-Sherbini mit einer besonderen Veranstaltung im gleichnamigen Park vor dem Landgericht. Die Ägypterin, die 2009 Opfer eines rechten Gewalttäters wurde, bleibt ein Symbol für Mut und Gerechtigkeit. Neben der Gedenkstele, die von talentierten Künstlern geschaffen wurde, wird die Veranstaltung auch von angesehenen Persönlichkeiten geleitet und erinnert an die Notwendigkeit von Solidarität und Integration. Im Rahmen des antirassistischen Fußballturniers „Kick Racism“ wird zusätzlich für die Seenotrettungsorganisation Mission Lifeline gesammelt, um das Bewusstsein für menschliche Schicksale in Not zu schärfen.

Am Mittwoch, den 1. Juli 2026, wird um 17.30 Uhr eine Gedenkveranstaltung im nach Marwa El-Sherbini benannten Park vor dem Landgericht Dresden stattfinden. Marwa El-Sherbini, geboren am 22. Juni 1977 in Alexandria, Ägypten, lebte mit ihrer Familie in Dresden und war sowohl Sportlerin als auch Pharmakologin. Tragischerweise wurde sie am 1. Juli 2009 von einem rechtsextremen Gewalttäter ermordet, während sie als Zeugin gegen ihn aussagte. Ihr Mord hat nicht nur die Stadt Dresden erschüttert, sondern diente auch als Vorlage für den Film „Es brennt“ von Regisseur Erol Afºin aus dem Jahr 2023.

Die Gedenkstele, die an Marwa El-Sherbini erinnert, wurde in Zusammenarbeit mit der Glasgestalterin Marion Hempel und dem Metallkünstler Uwe Hempel geschaffen. Die Veranstaltung wird von einer hochkarätigen Gruppe moderiert, darunter Kulturbürgermeisterin Annekatrin Klepsch, der Amtschef des Sächsischen Staatsministeriums der Justiz, Till Pietzcker, sowie Lara Arabi vom Integrations- und Ausländerbeirat der Landeshauptstadt Dresden. Unterstützung erhalten sie von Afsana Ahmadi aus Afghanistan und Joud Alhasan Aljassem aus Syrien.

Zusätzlich zur Gedenkveranstaltung wird im Rahmen einer Zusammenarbeit mit dem antirassistischen Fußballturnier „Kick Racism“, das seit 2012 jährlich im Sportpark Ostra stattfindet, ein Beitrag zur Stärkung der Integration und des Zusammenhalts geleistet. Der gesamte Gewinn des Turniers und des Aftershow-Konzerts wird an Mission Lifeline, eine Seenotrettungsorganisation aus Dresden, gespendet, was die starke Solidarität der Stadt mit aktuellen humanitären Herausforderungen unterstreicht.

Fakten

  • Die Gedenkveranstaltung findet am Mittwoch, 1. Juli 2026, um 17.30 Uhr in dem nach Marwa El-Sherbini benannten Park vor dem Landgericht Dresden statt.
  • Marwa El-Sherbini wurde am 22. Juni 1977 in der ägyptischen Stadt Alexandria geboren.
  • Sie lebte mit ihrer Familie in Dresden und war Sportlerin und Pharmakologin.
  • Am 1. Juli 2009 wurde sie im Landgericht Dresden von einem rechtsextremen Gewalttäter ermordet, als sie gegen diesen als Zeugin aussagte.
  • Der Mord an Marwa El-Sherbini diente als Vorlage für den Film „Es brennt“ von Regisseur Erol Afºin aus dem Jahr 2023.
  • Die Gedenkstele entstand in Zusammenarbeit mit der Glasgestalterin Marion Hempel und dem Metallkünstler Uwe Hempel.
  • Die Veranstaltung wird von Kulturbürgermeisterin Annekatrin Klepsch, dem Amtschef des Sächsischen Staatsministeriums der Justiz Till Pietzcker, Lara Arabi vom Integrations- und Ausländerbeirat der Landeshauptstadt Dresden sowie Afsana Ahmadi (Afghanistan) und Joud Alhasan Aljassem (Syrien) moderiert.
  • Die Gedenkveranstaltung findet im Park vor dem Landgericht Dresden in Dresden statt.
  • Das antirassistische Fußballturnier „Kick Racism“ findet seit 2012 jährlich im Sportpark Ostra statt.
  • Der Gewinn des Turniers und des Aftershow-Konzerts wird vollständig an Mission Lifeline, eine Seenotrettungsorganisation aus Dresden, gespendet.
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