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Dresden ehrt Spitzensportler und Nachwuchstalente: Preisverleihung im Schloss Albrechtsberg mit Ehrungen für herausragende Leistungen und Stipendienvergabe an die Dresdner Sportelite.

Am 2. Juni 2026 fand im Schloss Albrechtsberg die jährliche Verleihung des Sport- und Förderpreises der Stadt Dresden statt, bei der Oberbürgermeister Dirk Hilbert herausragende Athletinnen und Athleten ehrte. In einem feierlichen Rahmen wurden der Eisschnellläuferin Josephine Schlörb und der Ruderin Selma Ritter Preise verliehen, während Para-Eishockeyspieler für ihre Leistungen im Behindertensport ausgezeichnet wurden. Zudem wurden Stipendien an talentierte Sportler verteilt, um die lokale Sportelite zu unterstützen. Ein besonderer Fokus lag auf der Würdigung der Dresdner Olympiamedaillengewinner von 1976, die anlässlich des 50. Jahrestags ihrer Erfolge geehrt wurden. Diese Veranstaltung zelebrierte nicht nur sportliche Exzellenz, sondern auch das Engagement und die Inspiration, die diese Athleten für die nächste Generation bieten.

Dresden zeichnete am Dienstag, den 2. Juni 2026, im Kronensaal des Schlosses Albrechtsberg Spitzensportler und vielversprechende Nachwuchstalente aus. Oberbürgermeister Dirk Hilbert ehrte herausragende Athletinnen und Athleten, die außergewöhnliche Leistungen auf nationaler und internationaler Ebene erbracht haben. Mit der Verleihung des Sport- und Förderpreises würdigte die Sportstadt Dresden das Engagement der Sportlerinnen und Sportler, die als Botschafter des Dresdner Sports agieren.

Der Sportpreis ging in diesem Jahr an die Eisschnellläuferin Josephine Schlörb, die sich mit ihrem vierten Platz in der Teamverfolgung bei den Weltmeisterschaften 2025 in Hamar, Norwegen, sowie zwei Titeln bei den Deutschen Meisterschaften in Inzell ausgezeichnet hat. Selma Ritter wurde für ihre Goldmedaille im U19-Coastal-Doppelzweier bei den Junioren-Weltmeisterschaften 2025 in Antalya, Türkei, mit dem Förderpreis geehrt.

Im Bereich des Behindertensports erhielten die Para-Eishockeyspieler Frank Rennhack, Bernhard Hering und Christian Pilz den Sportpreis für ihre starken Leistungen bei den Weltmeisterschaften 2025 in Buffalo, USA, die ihnen die Qualifikation für die Paralympics 2026 in Mailand/Cortina sicherten. Da es keine Nominierungen für den Förderpreis im Behindertensport gab, wurde ein Sonderpreis an die Kanurennsportlerin Nele Reinwardt verliehen, die mit einem Weltmeistertitel im K1 über 1.000 Meter und einer Silbermedaille über 500 Meter bei den Junioren- und U23-Weltmeisterschaften 2025 überzeugte.

Darüber hinaus wurden Stipendien für Dresdens Sportelite vergeben, um Hochleistungssportlerinnen und Hochleistungssportler zu unterstützen, die für Dresdner Vereine starten und ihre Karrieren in der Stadt fortsetzen möchten. Zu den 2026 ausgezeichneten Stipendiaten zählen unter anderem Susann Kreher und Axel Jungk im Skeleton sowie Tom Liebscher und Nele Reinwardt im Kanurennsport.

Im Rahmen der Veranstaltung wurde auch an die Dresdner Olympiamedaillengewinnerinnen und -gewinner des Jahres 1976 erinnert. Anlässlich des 50. Jahrestages der Olympischen Winterspiele in Innsbruck und der Olympischen Sommerspiele in Montreal ehrte die Stadt jene Athletinnen und Athleten, die vor einem halben Jahrhundert Sportgeschichte schrieben und insgesamt 26 Medaillen in elf Sportarten gewannen. Zu den Goldmedaillengewinnern zählten auch sechs Fußballer, die mit der DDR-Nationalmannschaft den Olympiasieg errangen. Die Initiative zu dieser Jubiläumswürdigung ging von den ehemaligen Olympiasiegern Gerd Weber und Dieter Riedel aus.

Die anwesenden Olympiamedaillengewinnerinnen und -gewinner trugen sich im Rahmen der Preisverleihung in das Goldene Buch der Landeshauptstadt Dresden ein und wurden für ihre Leistungen im Rudern, Schwimmen und Eisschnelllauf geehrt. Die Würdigung dieser Sportler soll auch künftig als Inspiration für die neue Generation von Athleten dienen.

Fakten

  • Dresden zeichnet Spitzensportler und Nachwuchstalente aus
  • Die Verleihung des Sport- und Förderpreises der Landeshauptstadt Dresden fand am Dienstag, 2. Juni 2026, im Kronensaal des Schlosses Albrechtsberg statt.
  • Oberbürgermeister Dirk Hilbert zeichnete Spitzensportlerinnen und Spitzensportler sowie vielversprechende Nachwuchstalente aus.
  • Die Sportstadt Dresden außergewöhnliche Leistungen auf nationaler und internationaler Ebene gewürdigt und bedankt sich für das Engagement der Athletinnen und Athleten als Botschafterinnen und Botschafter des Dresdner Sports.
  • Der Sportpreis ging an die Eisschnellläuferin Josephine Schlörb.
  • Ausschlaggebend waren ihr vierter Platz bei den Weltmeisterschaften in der Teamverfolgung 2025 im norwegischen Hamar sowie zwei Titel bei den Deutschen Meisterschaften 2025 in Inzell.
  • Die Ruderin Selma Ritter erhielt den Förderpreis für ihre Goldmedaille im U19-Coastal-Doppelzweier bei den Junioren-Weltmeisterschaften 2025 in Antalya, Türkei.
  • Im Behindertensport wurden die Para-Eishockeyspieler Frank Rennhack, Bernhard Hering und Christian Pilz mit dem Sportpreis ausgezeichnet.
  • Die Jury würdigte ihre starken Leistungen bei den Weltmeisterschaften 2025 in Buffalo, USA, mit der sie sich für Paralympics 2026 in Mailand/Cortina qualifizierten.
  • Für den Förderpreis im Behindertensport gab es keine Nominierungen vorlagen, daher wurde ein Sonderpreis für herausragende Nachwuchsleistungen an die Kanurennsportlerin Nele Reinwardt verliehen.
  • Sie überzeugte mit Spitzenplatzierungen bei den Junioren- und U23-Weltmeisterschaften 2025 im portugiesischen Montemor-o-Velho, darunter einem Weltmeistertitel im K1 über 1.000 Meter sowie einer Silbermedaille über 500 Meter.
  • Stipendien für Dresdens Sportelite wurden verliehen.
  • Die Stadt unterstützt seit 2016 Hochleistungssportlerinnen und Hochleistungssportler, die für Dresdner Vereine starten und ihre leistungssportliche Karriere in Dresden fortsetzen möchten.
  • Die Sportstipendien 2026 erhielten: Susann Kreher (Skeleton), Axel Jungk (Skeleton), Tom Liebscher-Lucz (Kanu-Rennsport), Karl Bebendorf (Leichtathletik), Josephine Schlörb (Eisschnelllauf), Jette Müller (Wasserspringen), Tobias Hammer (Kanu-Rennsport), Felix Krones (Rudern), Iris Schmidbauer (Wasserspringen), Nele Reinwardt (Kanu-Rennsport), Florentine Grund (Fechten), Lukas Haaser (Rudern), Vivien Morgenstern (Leichtathletik), Nino Vogel (Bobsport].
  • Die Vergabe der Stipendien entscheidet jährlich eine unabhängige Expertenjury.
  • Als Vorbilder und Repräsentanten sollen sie auch in Zukunft die Landeshauptstadt Dresden und ihren Dresdner Verein ehrenvoll bei nationalen und internationalen Wettkämpfen vertreten.
  • Die Würdigung der Dresdner Olympiamedaillengewinnerinnen und Olympiamedaillengewinner des Jahres 1976 fand statt.
  • Anlässlich des 50. Jahrestages der Olympischen Winterspiele in Innsbruck und der Olympischen Sommerspiele in Montreal erinnerte die Landeshauptstadt Dresden an die herausragenden Leistungen jener Athletinnen und Athleten, die vor einem halben Jahrhundert Sportgeschichte schrieben.
  • Insgesamt gewannen 23 Dresdner Sportlerinnen und Sportler damals 26 Medaillen in elf Sportarten.
  • Zu den Goldmedaillengewinnern gehörten auch sechs Dresdner Fußballer, die mit der DDR-Nationalmannschaft den Olympiasieg errangen: Hans-Jürgen „Dixie“ Dörner (†), Reinhard Häfner (†), Hartmut Schade, Gerd Weber, Dieter Riedel und Gert Heidler.
  • Die Initiative für die Jubiläumswürdigung ging von den ehemaligen Olympiasiegern Gerd Weber und Dieter Riedel aus, die den Oberbürgermeister auf das besondere Jubiläum aufmerksam machten.
  • Im Rahmen der Sportpreisverleihung trugen sich die anwesenden Dresdner Olympiamedaillengewinnerinnen und Olympiamedaillengewinner von 1976 in das Goldene Buch der Landeshauptstadt Dresden ein.
  • Geehrt wurden: Christine Hahn (geb. Scheiblich), Karin Ulbricht (geb. Metze), Bianka Borrmann (geb. Schwede), Andrea Sredzki (geb. Kurth) und Sabine Schubert (geb. Heß) für ihre Goldmedaillen im Rudern.
  • Gottfried Döhn, Dieter Wendisch, Andreas Schulz, Rüdiger Kunze, Walter Dießner und Johannes Thomas für ihre Medaillengewinne im Rudern.
  • Hartmut Schade und Gert Heidler für den Olympiasieg mit der DDR-Fußballnationalmannschaft.
  • Ulrike Richter-Schmidt mit drei Goldmedaillen sowie Birgit Treiber mit zwei Silbermedaillen im Schwimmen.
  • Andrea Ehrig (geb. Mitscherlich) und Peter Wenzel für ihre Silbermedaillen im Eisschnelllauf beziehungsweise Gewichtheben.
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