Herausforderung Schädelbasistumoren: Moderne Behandlungen am Universitätsklinikum Dresden
Der 20-jährige Karl Maximus Seidemann kämpfte mit verschwommenem Sehen, bevor er mit einem Tumor der Schädelbasis in die Neurochirurgie am Uniklinikum Dresden eingeliefert wurde. Dank der spezialisierten Behandlung unter der Leitung von Ilker Eyüpoglu und modernster Technologie können solche tückischen Erkrankungen sicher operiert werden. In einer Stadt wie Dresden betrifft dies jedes Jahr viele Betroffene, und das Uniklinikum spielt eine entscheidende Rolle in der Diagnose und Behandlung dieser seltenen Tumoren.
Die Welt verschwimmt vor seinen Augen, nur noch Schemen statt scharfer Konturen. So beschreibt Karl Maximus Seidemann, ein 20-jähriger Patient, seinen Zustand, bevor er in die Klinik für Neurochirurgie am Universitätsklinikum Dresden eingeliefert wurde. Bei ihm wurde ein Tumor der Schädelbasis diagnostiziert, der direkt auf den Sehnerv drückte und seine Sehkraft erheblich beeinträchtigte.
Ilker Eyüpoglu, der Leiter der Klinik für Neurochirurgie an der Uniklinik Dresden, führt in seiner Abteilung hochkomplexe Eingriffe durch, um solchen Erkrankungen zu begegnen. Primäre Tumoren des zentralen Nervensystems machen zwar nur rund zwei Prozent aller Krebserkrankungen aus, doch ihre Seltenheit und Tückische machen sie umso gefährlicher. Jährlich werden in Deutschland 20 bis 25 Neuerkrankungen pro 100.000 Einwohner verzeichnet, was in einer Stadt wie Dresden mit rund 570.000 Menschen zwischen 114 und 142 Betroffene bedeuten kann – Nachbarn, Kollegen und Familienmitglieder.
Das Uniklinikum Dresden zählt zu den wenigen spezialisierten Zentren in Deutschland, die sich der Behandlung und Erforschung von Hirn- und Schädelbasistumoren widmen. Die moderne Ausstattung der Klinik ermöglicht es, auch bei hochkomplexen Tumoren sichere Eingriffe durchzuführen. Hierzu werden unter anderem MRT-Bildgebung, hochpräzise Navigationssysteme sowie ein kontinuierliches elektrophysiologisches Monitoring eingesetzt. Diese Technologien erlauben es den Ärzten, jederzeit zu überprüfen, ob Gefäße oder Nervenstrukturen während des Eingriffs gefährdet sind.
Die Behandlung von Tumoren der Schädelbasis ist somit nicht nur eine medizinische Herausforderung, sondern erfordert auch modernste Technik und Fachwissen, um das Wohl der Patienten zu sichern.
Fakten
- Die Welt verschwimmt vor seinen Augen, nur noch Schemen statt scharfer Konturen.
- Karl Maximus Seidemann ist ein 20-Jähriger Patient, der in der Klinik für Neurochirurgie am Universitätsklinikum Dresden behandelt wurde.
- Die Diagnose war ein Tumor der Schädelbasis, der unmittelbar auf den Sehnerv drückte.
- Ilker Eyüpoglu ist der Leiter der Klinik für Neurochirurgie an der Uniklinik Dresden und führt hier hochkomplexe Eingriffe durch.
- Primäre Tumoren des zentralen Nervensystems machen rund zwei Prozent aller Krebserkrankungen aus.
- Diese Tumore sind mit 20 bis 25 Neuerkrankungen pro 100.000 Einwohner jährlich selten, aber tückisch.
- In einer Stadt wie Dresden mit rund 570.000 Menschen könnten jährlich 114 bis 142 Betroffene sein – Nachbarn, Kollegen, Familienmitglieder.
- Das Uniklinikum Dresden zählt zu den wenigen spezialisierten Zentren in Deutschland, die sich der Behandlung und Erforschung von Hirn- und Schädelbasistumoren widmen.
- Die moderne Ausstattung in Dresden ermögliche selbst bei hochkomplexen Tumoren sichere Eingriffe.
- MRT-Bildgebung, hochpräzise Navigationssysteme sowie ein kontinuierliches elektrophysiologisches Monitoring werden verwendet, um jedenzeit prüfen zu können, ob Gefäße oder Nervenstrukturen gefährdet sind.
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