Gedenkjahr Dresden 2025: Zukunft durch Erinnern
"Als die Bodenreform 1945 in Dresden eine Chance für neue Leben brachte, enteignete sich der Staat von den Großgrundbesitzern und verwehrte Kriegsverbrechern ihre Grundstücke: In diesem Gedenkjahr Dresden 2025 willkommen bei einer Veranstaltung zur Erinnerung an die Geschichte, die die Stadt geprägt hat - ein Treffen mit Historikern, Bauern und Architekten, die uns die Zutaten für eine bessere Zukunft geben.
Der Gedenkjahr Dresden 2025 – Zukunft durch Erinnern
Am Donnerstag, 11. September 2025, um 18 Uhr, findet im Kulturrathaus, Königstraße 15, eine Veranstaltung zur Bodenreform 1945 statt. Dieser historische Ereignisabend soll die Menschen der Stadt zwischen Untergang und Neubeginn erinnern. Moritz von Crailsheim und Peter Neukirch berichten über ihre Erfahrungen mit Kindern und Jugendlichen auf der Suche nach den Grundmauern des Schlosses Prohlis.
Die Bodenreform 1945 in Dresden war eine umfassende Maßnahme, bei der Großgrundbesitzer mit mehr als 100 Hektar Land sowie Kriegsverbrecher oder NS-Aktivisten entschädigungslos enteignet wurden. Das Rittergut Helfenberg wurde in kleine Parzellen aufgeteilt und an Bauern der umliegenden Gemeinden vergeben.
Mehr Wissen: Bodenreform 1945
Die Bodenreform 1945 war ein wichtiger Schritt in der nachkrieglichen Neugründung Deutschlands. Sie wurde von der sowjetischen Besatzungsbehörde durchgeführt und hatte das Ziel, den Großgrundbesitz zu beenden und die Bodenfragen in Deutschland neu zu ordnen. Die Reform fand im September 1945 statt und war Teil des größeren Programmabsichts, die Grundlagen für eine soziale und wirtschaftliche Neuordnung schaffen zu wollen. Mehr über die Bodenreform 1945 auf Wikipedia: Wikipedia - Bodenreform 1945
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