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Dresdner Schleuser Marcel P. zu vier Jahren verurteilt

Ein professioneller Schleuser aus Dresden wurde vor dem Dresdner Landgericht zu einer Freiheitsstrafe von vier Jahren und sechs Monaten verurteilt, der seine Opfer in den Slowenien aufgriff und sie ohne gültige Papiere nach Deutschland fuhr. Während der Fahrten wurden die Migranten stundenlang ungesichert transportiert, wobei ein Mann schwer verletzt wurde.

Dresdner Schleuser Marcel P. zu vier Jahren und sechs Monaten verurteilt

Ein professioneller Schleuser aus Dresden wurde vor dem Dresdner Landgericht zu einer Freiheitsstrafe von vier Jahren und sechs Monaten verurteilt. Der Angeklagte, 24 Jahre alt, war ein wichtiger Spieler im Netzwerk des Menschenhandels. Er hatte gemeinsam mit anderen Ganoven im Sommer 2023 bei vier Fahrten über 90 Ausländer ohne gültige Papiere und ohne Einreiseerlaubnis nach Deutschland gebracht.

Die Migranten, die meist Männer aus Syrien und Afghanistan waren, wurden in der Slowakei aufgegriffen und auf dem Weg nach Deutschland transportiert. Während der Fahrten verbrachten sie stundenlang ungesichert und eingepfercht auf der Ladefläche des Transporters. Ein Mann verletzte sich bei einer Vollbremsung des Transportes, und ein anderer wurde wegen Sauerstoffmangels bewusstlos.

Das Verurteilungsgremium urteilte Marcel P. schuldig an Einschleusen von Ausländern. Es wird angenommen, dass der Angeklagte 2000 Euro vom Ukrainer erhalten hatte, der für die Touren bezahlt hatte. Die Verurteilung fand im Dresdner Landgericht statt und soll ein Zeichen setzen gegen den Menschenhandel in Dresden.

Fakten

  • Ein 24-Jähriger Schleuser ist wegen massiver Menschenhandel im Sommer 2023 verurteilt worden.
  • Die Opfer waren meist Männer aus Syrien und Afghanistan.
  • Die Opfer wurden in der Slowakei gefangen genommen, über die Grenze gebracht und dann ohne Sicherheit und Unterkunft auf der Ladefläche eines Transporters in den deutschen Städten Görlitz und Dresden abgesetzt.
  • Ein Mann wurde bei einer Vollbremsung schwer verletzt und ein anderer erlitt einen Sauerstoffmangel.
  • Der Schleuser, der von einem Ukrainer 2000 Euro für die Touren angeboten bekam, sagte nach der Verurteilung, dass es allen gut gegangen sei und die Leute gelacht hätten.
  • Die Verurteilung fand statt in Deutschland.
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