Marienbrücke in Dresden: Entscheidung über Spur-Wegfall noch im Juli
Dresden. Damit Straßenbahnen auf der Marienbrücke in Richtung Dresden-Altstadt nicht zusammen mit Autos im Stau stehen müssen, soll eine von zwei Fah…
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Fakten
- Die Marienbrücke in Dresden soll nur noch von Straßenbahnen genutzt werden.
- Die Entscheidung über den Wegfall einer Fahrspur auf der Marienbrücke ist noch im Juli geplant.
- Der Stadtrat hatte im Juni für den Erhalt aller Spuren auf der Marienbrücke ausgesprochen.
- Der Oberbürgermeister Dirk Hilbert (FDP) stoppte die Regelung kurz bevor sie umgesetzt werden konnte.
- Der Verkehrsbürgermeister Stephan Kühn (Grüne) hat dem OB alle geforderten Unterlagen vorgelegt.
- Eine Abstimmung zwischen dem Oberbürgermeister und dem Verkehrsbürgermeister ist geplant, um eine Entscheidung zu treffen.
- Die Macht des Oberbürgermeisters wurde bewusst auf den Marienbrücken-Streit gesetzt.
- Der Rat hatte lediglich eine Empfehlung an den OB ausgesprochen, da solche Anordnungen als "Geschäft der laufenden Verwaltung" begriffen werden.
- Der Oberbürgermeister ist weisungsberechtigt gegenüber jedem Mitarbeiter der Stadtverwaltung.
- Die Entscheidung über den Wegfall einer Autospur muss rechtmäßig und zweckmäßig sein.
- Der Autoverkehr in der gesamten Innenstadt hat sich seit dem Einsturz der Carolabrücke verlagert.
- Die Marienbrücke wird mehr genutzt als vor dem Einsturz, insbesondere in den Hauptverkehrszeiten.
- Die DVB wünschen sich, dass die bisher von Bahnen und Autos genutzte Spur nur noch von Bahnen genutzt werden.
- Rund 16.000 Fahrgäste werden pro Tag über die Brücke transportiert.
- Jede zweite Bahn auf der Marienbrücke ist betroffen, was rund 8000 Fahrgäste beeinträchtigt.
- Die Staus auf der Marienbrücke führen zu Verzögerungen von bis zu 14 Minuten pro Fahrt.
- Autofahrer würden laut Prognosen der Stadt auf einer Spur maximal 20 Sekunden länger warten müssen.